FAQ: Einzelheiten zur Seiten-Erstellung
- Was soll ich für Texte und Bilder auf meine Seiten setzen?
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Das ist eine der häufigsten Fragen, die nur Sie selber beantworten können:
Was will ich eigentlich im Netz erreichen?
Wen will ich im Netz erreichen?
Was kann ich den Besuchern auf meiner Seite bieten?
Bevor wir anfangen, sollten Sie sich im Groben darüber klar sein, welche Inhalte auf Ihre Seiten sollen. Natürlich können wir Ihnen auch dabei helfen, wie bei der Strukturierung.
Das Sprichwort “in der Kürze liegt die Würze” hat auch im Internet-Zeitalter seine Berechtigung. Aufwendige Animationen und Klänge sind in den meisten Fällen nicht angebracht - es sei denn, die betreffende Webseite hat genau dies als Thema.
Wollen Sie z.B. Preise, Produkte oder Nachrichten präsentieren, so kommen Sie möglichst schnell auf den Punkt und halten Ihre potentiellen Kunden nicht mit einem langen Vorspann oder sonstigen Ablenkungen von der gesuchten Information ab. Erfahrungsgemäß reagieren Besucher eher mit einem Klick auf den Abbruch-Knopf ihres Browsers und sehen sich woanders um. Es gibt genug andere Angebote im WWW - zum Beispiel die von der Konkurrenz.
Trotz moderner Technik ist Text immer noch das wichtigste Mittel für Informationen im Netz. An zweiter Stelle stehen Fotos (also feststehende Bilder) und erst danach folgen bewegte Bilder und Klänge. Sie werden zwar werbeträchtig als “Multimedia” angepriesen, doch wird damit gegenüber Text und Bildern die Ladezeit extrem erhöht.
Aus den oben genannten Gründen fahren Sie mit einer schlanken Lösung am besten, die auch noch einen weiteren Vorteil hat: sie spart Geld!
- Ich habe da so ein Programm auf meinem Rechner, mit dem ich Homepages machen kann. Damit komme ich aber nicht zurecht. Die Seiten sehen irgendwie komisch aus und funktionieren bei anderen Leuten nicht.
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Das passiert immer wieder. Diese Programme basteln Ihnen eine Website, die auf Ihrem Rechner (meistens) dargestellt wird. Das heisst nicht, dass sie woanders auch so aussieht, wie Sie sich das dachten. Verschwenden Sie nicht so viel Zeit, sich mit solchen Programmen rumzuärgern. Selbst die besten davon helfen Ihnen nur, wenn Sie wissen, was Sie tun.
- In welcher Sprache werden die Seiten geschrieben?
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Wir verwenden XHTML 1.0 transitional (für den Inhalt und dessen Struktur) und CSS 1.0 (für das Layout) entsprechend den Spezifikationen des “W3C”. Auf den Seiten des WWW-Konsortiums kann sich jeder darüber informieren.
Die Trennung von Inhalt und Gestaltung bringt viele wichtige Vorteile mit sich. So müssen für Änderungen am Layout nicht mehr alle Seiten einzeln bearbeitet werden.
Statt dessen kann z.B. eine Änderung der Schriftart ganz einfach und vor allem in Minutenschnelle an einer zentralen Stelle vorgenommen werden. Diese Änderung gilt dann für alle entsprechenden Stellen der gesamten Website, z.B. bei allen Überschriften oder bei allen Absätzen.
Außerdem verwenden wir für unsere Webseiten Vorlagen. Auch größere Änderungen können somit in Sekunden auf alle Seiten übertragen werden.
- Wie kann ich überprüfen, ob meine Seiten auch keine Fehler haben?
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Jede Seite wird von uns vor Veröffentlichung auf Fehler getestet. Das können Sie beim W3C-Validator des WWW-Konsortiums auch selbst überprüfen.
- Für welche Browser und welche Auflösung werden die Seiten optimiert?
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Über diese Frage sind sich Webdesigner nicht einig. Am besten wäre es, wenn Ihre Webseiten für gar keine Auflösung optimiert werden, oder besser gesagt, für alle! Denn im Unterschied zum Fernsehen oder zu Printmedien ist beim WWW nicht abzusehen, auf welchem Ausgebagerät Ihre Webseiten angezeigt werden. Ob das Anzeigegerät nun
- ein PDA mit einer Auflösung von z.B. 240 x 320 Pixeln ist, oder
- ein Flachbildschirm mit einer Auflösung 1600 x 1200 Pixeln, oder
- ein Beamer, usw. ist.
Diese Umstände fordern eine gewisse Flexibilität von den Webseiten ein, die jedoch große Nachteile für die Gestaltungsmöglichkeiten mit sich bringt. So sehen solche Seiten, oftmals ziemlich “roh” aus, da auf grafische Mittel oft verzichtet werden muss. Der Grund dafür ist, dass Bilder (Grafiken) nur für eine ganz bestimmte Größe (in Pixeln) optimiert werden können. Sie lassen sich - im Gegensatz zu Texten - nicht skalieren, d.h. in Ihrer Größe anpassen.
Dazu kommt, dass bei großen Auflösungen die Zeilenlänge (nicht die Seitenbreite) so lang wird, dass das menschliche Auge den Umbruch in die nächste Zeile nicht mehr so schnell oder gar nicht mehr schafft und das Lesen dadurch anstrengender wird. Eine automatische Begrenzung der Zeilen auf z.B. 50 Zeichen funktioniert bei den meisten Browsern nicht. Ebenso die Einrichtung von verschiedenen Formatierungen für verschiedene Ausgabegeräte ist noch nicht durchgehend funktionsfähig.
Letztlich müssen Sie entscheiden, welche Art von Website Sie wollen. Wir empfehlen Ihnen, beschränken Sie die Breite Ihrer Website auf 800 oder 1024 Pixel. Das stellt aus unserer Sicht einen guten Kompromiss zwischen ansprechendem Design und Lesbarkeit dar.
Darüber hinaus erstellen wir unsere Seiten so, dass Sie auch von Text-Browsern oder mit spezieller Hardware für Blinde gelesen werden können.
- Wenn ich die Schriftart auf meinen Webseiten ändern will, muss dann jede Seite einzeln bearbeitet werden?
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Nein. Wir trennen bei der Erstellung der Seiten Inhalt und Layout von einander. Wenn Sie z.B. die Schriftart oder -farbe der Überschriften oder Absätze ändern wollen, geht dies in der Regel in Minutenschnelle von einer zentralen Stelle aus. Die Änderung gilt dann für alle entsprechenden Stellen auf allen Webseiten.
Darüber hinaus erstellen wir für unsere Websites in der Regel eine Vorlage, auf der alle Seiten beruhen. Damit sind auch größere Änderungen am Layout ohne größeren Aufwand möglich, da Änderungen an der Vorlage in Sekundenschnelle auf jede abhängige Seite übernommen werden.
Eine Zeitersparnis, die Ihnen zu Gute kommt!
- Machen Sie ein Frameset mit Kopf, Navigation, Inhalt und Fuß?
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In der Regel nicht. Frames haben eine lange Liste von Nachteilen. Als Beispiel sollen hier die Suchmaschinen erwähnt werden:
Die meisten Suchmaschinen arbeiten mit “robots” oder “spiders”, flinken Computerprogrammen, die Webseiten lesen, indizieren und in die Datenbank aufnehmen. Diese arbeiten ähnlich wie Textbrowser und suchen nach Inhalt. Das ist aus ihrer Sicht vor allem der
TITLEeines Dokuments, dann die Überschriftenh1...h6, dann der eigentliche Text. Manche werten auch spezielleMETA-Tags für Suchmaschinen aus; deren Gewichtung wurde aber stark reduziert, nachdem damit zu viel Manipulation betrieben wurde.Ein Suchmaschinen-robot sieht auf einer Frames-Seite nichts! Denn die Seite mit der Frames-Definition hat keinen Inhalt. Zu sehen bekommt der Besucher dann aus dem Zusammenhang gerissene Unterseiten, wobei meistens die Navigation fehlt. Ein Klick auf den Zurück-Button ist oft die Folge und ihr Besucher ist schon wieder weg.
- Welche Schriftarten sollte ich verwenden ?
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Texte sollten auch als solche auf den Webseiten hinterlegt sein, damit Ihre Seiten z.B. von Suchmaschinen “durchgelesen” werden können. Der Besucher bekommt einerseits den Text, andererseits die Angabe einer Formatierung, mit welcher der Text angezeigt werden soll. Es können aber nur die Schriftarten angezeigt werden, die auch beim Besucher verfügbar sind.
Bei mehreren angegebenen Schriftarten ist die Reihenfolge der Angabe entscheidend: ist die erste angegebene Schriftart verfügbar, wird diese verwendet. Ist sie nicht verfügbar, wird die zweite Schriftart verwendet, falls diese verfügbar ist usw.
Diese Schriftarten sollten fast überall verfügbar werden:
- Arial
- Comic Sans MS
- Courier New
- Georgia
- Impact
- Times New Roman
- Trebuchet MS
- Verdana
Für den Fließtext sollte möglichst eine Schriftart ohne Serifen verwendet werden, da sich diese Schriftarten auf einem Monitor besser lesen lassen. Für Überschriften können auch Schriftarten mit Serifen problemlos verwendet werden.
Allerdings sollten nicht zu viele verschiede Schriftarten verwendet werden, da die Seite sonst unruhig wirkt. Das gilt auch für wechselnde Schriftgrößen und sonstige wechselnde Formatierungen wie “kursiv” und “fett”.
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